Mini-SUV

Im Alltagstest: VW T-Cross 1.0

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Außen flott, aber innen eingeschränkt: Der VW T-Cross.
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Sie haben ein Auge auf den T-Cross von VW geworfen? Wir dürften mit dem Mini-SUV erste Runden drehen - das ist unser Fazit.

Kleine und kompakte SUV sind derzeit schwer angesagt. Kein Wunder, dass auch VW liefert, was gefragt ist. Auf der Basis des Polo kam als vorerst letzter Schrei aus Wolfsburg der T-Cross. Wir waren mit dem 1.0 TSI in der Ausstattungslinie Style unterwegs.

Flottes Äußeres und tolle Ausstattung

Lob verdient sich das Mini-SUV fürs Äußere: Der T-Cross sieht flott aus und wirkt viel größer, als es die Polo-Plattform vermuten lässt (er ist fünf Zentimeter länger und elf Zentimeter höher als der Polo). Sehr üppig ist die Ausstattung unseres Testwagens: Unter anderem sind Infotainmentsystem, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Parkassistenzsystem, Notruf-Service/Pannenruf, Spurhalteassistenz, Geschwindigkeits- und Distanzregelung sowie beheizbare Außenspiegeln an Bord. Attraktiv (und sicher nicht klassenüblich) ist das digitale Kombi-Instrument mit TFT-Farbdisplay. Man muss kein VW-Experte sein, um sich schnell zurechtzufinden.

Unauffälliger Dreizylinder

Der Dreizylinder mit 115 PS verrichtet seine Arbeit unauffällig, sofern man dem kleinen Volkswagen keine allzu sportlichen Aufgaben stellt. Sowohl innerorts als auch auf Land- und Bundesstraßen ist der T-Cross souverän, lässt sich präzise lenken, und auch Autobahnetappen sind durchaus machbar.

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Kritik am Platzangebot

Der Kofferraum ist relativ klein, der Platz auf der Rückbank ist maximal für zwei Erwachsene ausreichend. 385 Liter fasst das Gepäckabteil im T-Cross im Normalzustand – da ist vollbesetzt keine weite Reise drin. Immerhin: Die Rückbank ist als Ganzes verschiebbar, der Beifahrersitz kann flachgelegt werden, was die Variabilität erhöht. Bauartbedingt ist die Sicht nach hinten etwas eingeschränkt. Nur mit Assistenzsystemen ist sicheres Rangieren gewährleistet. Die Materialien im Innenraum wirken nicht sehr hochwertig.

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So viel kostet das VW-SUV

Als Verbrauch ermittelten wir 6,4 Liter auf 100 Kilometer, was kein besonders guter Wert ist. Die Preisliste beim T-Cross beginnt bei 17.975 Euro, für unser Exemplar hätten wir aber stolze 25.275 Euro bezahlen müssen. Und erst da kommt man in den Genuss der vielen gelobten Ausstattungsdetails.

Das Fazit: Forever young

Junge Leute werden das Mini-SUV lieben, ältere Semester haben aber auch ihren Spaß damit – und fühlen sich wieder um einige Jahre jünger.

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Volker Pfau

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