Warten auf das Badevergnügen

Am Sonntag erreichte das Waldbad zum ersten Mal seit Eröffnung der Freibäder die Kapazitätsgrenze von 800 Besuchern. Zeitweise mussten die Gäste deshalb vor dem Eingang warten.
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Am Sonntag erreichte das Waldbad zum ersten Mal seit Eröffnung der Freibäder die Kapazitätsgrenze von 800 Besuchern. Zeitweise mussten die Gäste deshalb vor dem Eingang warten.

Waldkraiburg – Sommerzeit ist Badezeit: Da ist es kein Wunder, dass es bei Temperaturen um 30 Grad am Sonntag viele Badegäste ins Waldbad zog.

Doch bereits am frühen Nachmittag war die Kapazitätsgrenze von 800 Besuchern erreicht, teilweise bildete sich eine Schlange vor der Kasse.

„Ab 14 Uhr etwa mussten die Leute anstehen. Viele Besucher hatten gehofft, dass noch Platz ist“, sagt auf Nachfrage Robert Kratzenberg, Bereichsleiter Sportanlagen bei den Stadtwerken. Weil aber immer wieder Leute das Bad verlassen hätten, habe es einen permanenten Strom gegeben. „Wir lernen aus jeder Situation und wollen nun eine automatische Zählung der Besucher auf unserer Homepage veröffentlichen.“ Damit soll für Besucher schnell ersichtlich sein, wie voll das Waldbad im Moment sei.

„Wir hatten zum ersten Mal vollen Betrieb.“ Eine Situation, aus der man bei laufendem Betrieb noch lernt. Denn für das Nichtschwimmerbecken gebe es eine stärkere Nachfrage, als man dies im Vorfeld eingeplant hatte. Insgesamt können in allen Becken gleichzeitig 240 Leute ins Wasser, 69 davon im Nichtschwimmerbecken.

Eine Bitte hat Robert Kratzenberg an die Besucher: den Mund-Nasen-Schutz bereits beim Betreten des Waldbads benutzen. Viele würden im Kassenbereich nur schnell das T-Shirt hochziehen oder mit einem Handtuch das Gesicht bedecken, weil sie eine Maske gerade nicht zur Hand haben. „Der Bereich zählt zum Innenbereich, weshalb man eine Maske tragen soll.“ hi

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