Rosenheimer Wälder sind bunt – in jeder Hinsicht

Die regionalen Forstgebiete weisen eine große Vielfalt auf – ein Paradies für Vogelbeobachter

„Es gibt bei uns Au- und Moorwälder, Laub- und Nadelwälder, Bergmischwälder und in den Hochlagen Fichten- und Lärchenwäldern“ erklärt Korbinian Wolf vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. So findet man vor allem im Frühjahr in den Auwäldern entlang des Inns und der Mangfall und in den Bergmischwäldern eine Vielzahl an Frühblühern und Orchideen. „Für Vogelbeobachter ist die Vielfalt ein wahres Eldorado“ schwärmt Wolf. So lebt der heimliche Schwarzstorch ebenso in den Wäldern, wie das Auerhuhn und der nachtaktive Uhu.

„Viele Arten in unseren Wäldern sind jedoch bedroht, wie etwa die Wildkatze, die im nördlichen Landkreis Rosenheim heimisch ist“, betont er. Der Artenschutz sowie Erhalt und Förderung des Ökosystems Wald zählen daher zu den wichtigsten Aufgaben derBayerischen Forstverwaltung.

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