Mann wird in Rosenheim sauber reingelegt

Kurioser Betrug: Falscher Makler erbeutet 1.300 Euro

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 Rosenheim - Ein durchaus kurioser Betrugsfall ereignete sich im Juni in der Kufsteiner Straße. Dort wurde ein Mann von einem falschen Makler um über 1.000 Euro erleichtert. Der Makler wird nun von der Polizei gesucht.

Der Pressebericht im Wortlaut:

Ein 40-jähriger Mann aus Rosenheim wollte sich eine neue Wohnung suchen und inserierte eine Suchanzeige. Daraufhin meldet sich ein Makler, der angeblich mehrere Wohnungen im Angebot hat. Er schickte etliche Fotos und entsprechende Unterlagen, wie z. B. Grundrisse von verschiedenen Wohnungen, die nach Angaben des Maklers aktuell zur Vermietung frei wären und sofort bezogen werden können. Der Makler wies aber gleich darauf hin, dass er vorab 1.300 Euro in bar als Vermittlungsprovision haben möchte. Man vereinbarte dann ein Treffen, um weitere Details abzusprechen. Hier sollte aus den vielen Wohnungen dann auch die passende gefunden werden. Der 40-Jährige übergab die eingeforderten 1.300 Euro und tatsächlich zeigte der Makler viele Fotos von Häuser, in denen sich angeblich Wohnungen zur Vermietung befinden.

Man beendete das Gespräch mit einem weiteren Termin. Der Makler täuschte vor, dass er noch Klärungsbedarf mit den Vermietern habe. Zu einem weiteren Treffen kam es dann aber nicht mehr. Dem Geschädigten kam die Sache nun komisch vor und er erstatte Anzeige wegen Betrug bei der Polizei Rosenheim. Der Makler nannte dem Geschädigten über einenrumänisch klingenden Namen. Dieser Name war nach Ermittlungsstand der Polizei einFantasiename und ist real nicht existent.

Da sich der Makler telefonisch auf die Annonce mit seinem Handy meldete, ist die Nummer bekannt. Die Polizei versucht darüber nun, den falschen Makler dingfest zu machen.

Pressebericht der Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance, dpa (Symbolbild)

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