Mit der Bitte um Hilfe: Rosenheimer Künstler übergeben Petition an OB März

Franz Feldmeier (links) von „Tango an der Hochschule Rosenheim übergibt eine Petition an Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.
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Franz Feldmeier (links) von „Tango an der Hochschule Rosenheim übergibt eine Petition an Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

Tänzer, Musiker, Schauspieler – während der Corona-Krise können viele der Kulturschaffenden ihrem Beruf nur spärlich oder überhaupt nicht nachgehen. Sie fordern von den Kommunen Unterstützung. Vertreter der Rosenheimer Kulturszene übergaben daher eine Petition an Oberbürgermeister Andreas März.

Von Alexandra Schöne

Rosenheim – Tänzer, Musiker, Schauspieler – während der Corona-Krise können viele der Kulturschaffenden ihrem Beruf nur spärlich oder überhaupt nicht nachgehen. Daher appellieren sie an die Kommunen, sie zu unterstützen. Auch in Rosenheim mussten die Kultur-Aktivitäten auf Null zurückgefahren werden. Deshalb übergaben Vertreter der Rosenheimer Kulturszene eine Petition an Oberbürgermeister Andreas März.

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Mit der Petition wollen sie auf ihre vor allem wirtschaftlich schwierige Situation aufmerksam machen und um Hilfe bitten. Mit dabei waren das Tam Ost, die Theaterinsel, der Verein für bodenständige Kultur und das Theater Zwischentraum. Außerdem beteiligten sich Vertreter der Rosenheimer Tango-, Salsa-, und Boogie Woogie-Szene.

Initiiert hatte die Zusammenkunft Reinhard Scheide von „Tango Rosenheim“ und Franz Feldmeier von „Tango an der Hochschule Rosenheim“. Grundlage ist die bundesweite Online-Petition „Weltkulturerbe Tango Argentino in Deutschland retten“, die von der Rosenheimer Tangoszene unterstützt wird. „In Rosenheim mangelt es an ausreichend großen Räumen, um die Abstands- und Hygieneregeln adäquat einzuhalten“, sagt Scheide. Er bittet deshalb die Stadt Rosenheim, die Tänzer bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten zu unterstützen. Eine überdachte Fläche in einer der Grünanlagen wie dem Rieder- oder Salingarten wäre laut Scheide zum Tanzen ideal. „Eine Art Mehrzweckfläche für alle Künstler.“

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März sagte, er sei sich der Nöte der Kulturszene bewusst. „Kultur ist etwas für Leib und Seele.“ Für ihn sei sie daher systemrelevant. Er wolle sicherstellen, dass kurzfristig geholfen wird. asc

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