Das unerwünschte Grün am Griesstätter Friedhof stört und soll weg

Das Unkraut am Friedhof in Griesstätt stört die Menschen.
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Das Unkraut am Friedhof in Griesstätt stört die Menschen.
  • vonKarheinz Rieger
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Was tun, wenn das Unkraut überhandnimmt? Diese Frage beschäftigte den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, denn auf dem Friedhof wuchert das unerwünschte Grün derzeit so stark, dass es bereits Beschwerden gab.

Griesstätt – Nun soll es zumindest eine einmalige Grundsäuberung geben, die, wenn möglich, im Rahmen der Ableistung von Sozialstunden durch straffällig gewordene Jugendliche erfolgen soll. Der Beschluss hierzu erfolgte einstimmig.

Alles Mögliche habe man bisher schon versucht, so Manfred Andraschko (GfuG) in seiner Eigenschaft als Leiter des Bauhofes. Die Ergebnisse mit den angewandten Mitteln seien bisher im Bereich des Friedhofes aber unbefriedigend oder deren Anwendung problematisch gewesen. Eine Lösung müsse aber gefunden werden. Anton Strahlhuber (GfuG) schlug vor, zur Entfernung des Unkrauts auch eine Anstellung auf 450-Euro-Basis ins Auge zu fassen, wenn die Kapazitäten des Bauhofes nicht ausreichen sollten. Diesem unterstellt, könnte eine noch zu findende Person doch im Rahmen ihrer Stunden regelmäßig dafür sorgen, dass alles passe.

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Gerhard Braunen (BfG) stellte fest, dass nicht ganz klar sei, wie in der Friedhofordnung die Zuständigkeiten zur Unkrautbeseitigung außerhalb der Hauptwege geregelt sei. Zwischen den Gräbern könnten doch auch die Leute selber was machen, meinte Jakob Ametsbichler (GfuG). Ins gleiche Horn stieß Helmut Schuster (BfG), der empfahl einen entsprechenden Aufruf im Gemeindeblatt zu veröffentlichen. Rudolf Liedl (GfuG) sah eine Lösung darin, die Friedhofssatzung zu erweitern, wenn die nötigen Regelungen nicht vorhanden seien. Letztlich einigte man sich darauf, es zunächst mit Jugendlichen zu versuchen, die nach Gerichtsentscheiden ihre Sozialstunden irgendwo ableisten müssten. Eine entsprechende Möglichkeit werde man abklären, so Geschäftsstellenleiter Thomas Mader.

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Das Thema Friedhof wird den Gemeinderat aber noch weiter beschäftigen, da Gerhard Braunen (BfG) signalisierte eine langfristigere Lösung bezüglich des Unkrautes anzustreben und Helmut Schuster (BfG) den Zustand der Friedhofsmauer verbessert sehen wollte.

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