Griesstätt vollzieht einen wichtigen Schritt zum Breitbandausbau

Vertragsunterzeichung für die weitere Digitalisierung in Griesstätt (von links): Josef Ledermann (Ingenieurbüro Ledermann), Dritter Bürgermeister Jürgen Gartner (GfuG), Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei), Zweiter Bürgermeister. Anton Strahlhuber (GfuG) und Werner Rades (Firma „AnschlussWerk“).
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Vertragsunterzeichung für die weitere Digitalisierung in Griesstätt (von links): Josef Ledermann (Ingenieurbüro Ledermann), Dritter Bürgermeister Jürgen Gartner (GfuG), Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei), Zweiter Bürgermeister. Anton Strahlhuber (GfuG) und Werner Rades (Firma „AnschlussWerk“).
  • vonKarheinz Rieger
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Griesstätt gibt Gas auf der Datenautobahn: Die Verträge mit dem Netzbetreiber und dem Planungsbüro zum Breitbandausbau sind unterschrieben. Damit können die nächsten Schritte zur Versorgung der Gemeinde mit Gigabit-Anschlüssen eingeleitet werden.

Griesstätt – Ein wichtiger Schritt zum Breitbandausbau in der Gemeinde ist auf den Weg gebracht. Die Verträge mit dem Netzbetreiber und dem Planungsbüro sind unterschrieben. Damit können die nächsten Schritte zur Versorgung der Gemeinde mit Gigabit-Anschlüssen eingeleitet werden.

Dabei werden Förderprogramme von Bund und Land von zusammen 90 Prozent genutzt, um die Kosten für die Gemeinde erträglich zu halten. Das Besondere: Das künftige Glasfasernetz verbleibt im Besitz der Kommune.

Über 700 Gebäude können angeschlossen werden

Bereits im kommenden Jahr wird der Außenbereich im Abschnitt eins der Planungen in Angriff genommen. 240 Gebäude anzuschließen heißt es hier, gut 30 Kilometer Kabel müssen dazu im Rahmen der Tiefbaumaßnahmen verlegt werden. 2022 soll dann im Abschnitt zwei der Innenbereich Griesstätts mit Anschlussmöglichkeiten für 500 Gebäude folgen.

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Die Planungen hierzu werden vom Ingenieurbüro Ledermann aus Freising durchgeführt, die „AnschlussWerk GmbH“ mit Sitz in Traunstein tritt als Netzbetreiber auf. Diplom-Ingenieur Josef Ledermann und Werner Rades zeigten sich als Vertreter der Firmen bei der Vertragsunterzeichnung optimistisch, den Zeitplan einhalten zu können. Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) äußerte die Hoffnung dass der Ausbau optimal im Sinne der Gemeinde ablaufen werde.

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Der frühere Masterplan als Basis werde nun überarbeitet, die technischen Abstimmungen könnten jetzt erfolgen ebenso wie die notwendige öffentliche Bauausschreibung, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, so Aßmus.

Voraussichtlich in Richtung der bisher am wenigsten erschlossenen Ortsteile wird nach derzeitigem Stand mit dem Ausbau begonnen, ebenso im Bereich, wo Gewerbebetriebe den größten Bedarf haben. Genaueres wird voraussichtlich auf einer ersten Informationsveranstaltung bekanntgegeben, die für den 27. Oktober ins Auge gefasst wurde. Inwieweit und ob Beschränkungen die Corona-Pandemie den Ablauf beeinflussen, darüber wird die Gemeinde kurzfristig informieren.

Sonderkonditionen bei frühen Entscheidungen

Bei dieser öffentlichen Veranstaltung wird es für die Bürger auch Informationen über entstehende Kosten geben. Wer sich das schnelle Internet schnell ins Haus holen möchte, kann sich mit einer möglichst frühen Entscheidung Sonderkonditionen sichern, berichtete der Bürgermeister. Ziel sei es, die ersten Dienste Anfang 2022 aktivieren zu können. Karlheinz Rieger

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