Triathlon mit Streckenrekord gewonnen: Starke Vorstellung von Frederic Funk

Frederic Funk zeigte in Podersdorf nicht nur auf dem Rad eine ganz starke Vorstellung.
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Frederic Funk zeigte in Podersdorf nicht nur auf dem Rad eine ganz starke Vorstellung.

Frederic Funk hat beim Austria Triathlon in Podersdorf am See sein Können unter Beweis gestellt: Der Profi-Triathlet aus Unterwössen zeigte auf der Mitteldistanz eine beeindruckende Vorstellung und feierte in 3:43,31 Stunden einen überlegenen Sieg – und stellte dabei auch einen neuen Streckenrekord auf.

Podersdorf – Der Profi-Triathlet Frederic Funk aus Unterwössen zeigte beim Austria Triathlon in Podersdorf am See auf der Mitteldistanz eine starke Leistung und gewann mit Streckenrekord. Auf Platz zwei landete der Italiener Christian Haas mit fast zehn Minuten Rückstand (3:53,10). Er setzte sich knapp gegen den Ungarn László Tarnai (3:53,51) durch. „Meine Leistung war für meine erste Mitteldistanz in dieser Saison gut“, fand Funk, der für das Team Erdinger Alkoholfrei und Triathlon Grassau startet.

Schon im Wasser erarbeitete sich Funk einen Vorsprung von zwei Minuten – und den baute der Profi aus Unterwössen, der überwiegend in Nürnberg lebt und studiert, dann weiter kontinuierlich aus. Auf dem Rad konnte er seine Ziele allerdings nicht ganz erfüllen. „Da habe ich mir schnellere Zeiten vorgenommen“, sagt er. Aber auf der durchweg flachen Radstrecke gab es eben viele Kurven. „Und da musste ich des Öfteren das Gas rausnehmen, weil auch die Amateure auf der Strecke unterwegs waren“, erzählt Funk. „Es war dann ziemlich viel los und das Überholen wäre zu gefährlich gewesen.“ Beim Laufen zog Frederic Funk den Halbmarathon dann wie am Schnürchen durch.

Das Rennen in Podersdorf war übrigens erst Funks zweiter Wettkampf in diesem Jahr, alle anderen seiner geplanten Rennen wurden ja wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Bislang startete er ja nur beim Mostiman in Wallsee-Sindelburg an der Donau und wurde in Niederösterreich über die Sprintdistanz Fünfter.

Nächster Start inLuxemburg?

Der Profi-Triathlet weiß jetzt nicht so genau, was in dieser von der Coronavirus-Pandemie stark beeinträchtigen Triathlon-Saison noch so alles kommen wird. Der Ironman 70.3 auf Lanzarote, den Funk im vergangenen Jahr ja gewonnen hatte und bei dem er seinen Titel in diesem Jahr sehr gerne verteidigt hätte, ist jetzt jedenfalls ebenfalls abgesagt worden. Ein Auge hat der Triathlet jetzt aber noch auf den Ironman 70.3 in Luxemburg. „Wenn der stattfinden kann, dann werde ich dort starten“, sagt er. Im Dezember würde dann noch erstmals die Mitteldistanz-WM der Professional Triathletes Organisation (PTO) auf dem Programm stehen. Doch ob die Rennen auf dem Daytona International Speedway im Dezember überhaupt stattfinden können, ist fraglich. Funk ist dafür auf jeden Fall qualifiziert. bst

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