Nächtliches Verkehrs-Chaos auf der A8 zwischen Prien und Traunstein

Am zweiten bayerischen Ferienreisewochenende kam es in der Nacht auf Samstag (1. August) zu zahlreichen Unfällen auf der A8 zwischen Prien, Traunstein und dem Autobahnabschnitt bis zur Grenze. Zwischenzeitlich bildete sich ein 10 Kilometer langer Stau.

Traunstein – Zunächst verlor kurz vor Mitternacht ein württembergisches Bootsgespann an der Anschlussstelle Bernau-Felden in Fahrtrichtung Salzburg einen komplettes Rad. Eine dahinter fahrende Familie aus dem Landkreis München mit ihrem Audi Q5 konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen und fuhr darüber. Verletzt wurde laut Polizeibericht niemand. Beide Fahrzeuge waren jedoch so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Fahrer sucht Schutzmaske und kracht in parkendes Auto

Um 1 Uhr fuhr ein Autofahrer aus Rheinland-Pfalz in der Zufahrt zur Rastanlage Hochfelln/Nord einer Familie aus Leipzig ins Auto. Schon während der Zufahrt zur Rastanlage hat der Unfallfahrer nach Polizeiangaben schon seine Schutzmaske gesucht und dabei den parkenden Wagen vor ihm übersehen. Bei der Leipziger Familie erlitten Vater und Mutter leichte Verletzungen. Auch hier musste ein Fahrzeug abgeschleppt werden.

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Gegen 2.45 Uhr (1. August) krachte es dann richtig auf der A8. Am Angerer Berg herrschte laut Polizeibericht starker Reiseverkehr Richtung Österreich, und es kam immer wieder zu Staus. Eine 4-köpfige Familie aus Kronach konnte mit ihrem Audi noch rechtzeitig vor dem Stauende anhalten. Der Fahrer eines Wagens aus Gifhorn mit 5 Insassen übersah dies mit seinem VW-Bus und rammte den Audi hinten links, ehe er an der Mittelschutzplanke zum Stehen kam.

Trümmerfeld auf der A8 sorgt für 10 Kilometer Stau

Ein hinter dem Gifhorner ebenfalls mit einem VW-Bus fahrender Vater einer 7-köpfigen Familie aus dem nördlichen Landkreis Traunstein erkannte dies ebenfalls zu spät und versuchte nach rechts auszuweichen. Hierbei rammte er den Audi des Kronachers massiv hinten rechts und kam letztlich an der rechten Schutzplanke zum Stehen.

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Da die Unfallsituation hier zunächst unklar war und einige Kinder in den Fahrzeugen waren, wurde vorsorglich das Rote Kreuz alarmiert. Es blieb bei dem Unfall aber bei Blechschäden und leichteren Blessuren der Fahrzeuginsassen. Aufgrund des Trümmerfeldes und zur Bergung der total beschädigten Fahrzeuge musste allerdings die A8 in Fahrtrichtung Salzburg für knapp eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu einem etwa 10 Kilometer langen Stau.

Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/dpa

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