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Coronavirus: Neues Testcenter ++ Beherbergungsverbot in Bayern wird wieder abgeschafft

In Bayern spitzt sich die Corona-Lage zu. Der Landkreis Rosenheim reagiert auf die steigenden Fallzahlen mit einer verschärften Maskenpflicht, muss aber nun vielleicht noch nachbessern. Und: Auch der Landkreis Mühldorf hat in der 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Warnwert von 50 weit überschritten.

>>> Ab sofort (16. Oktober, 13.15 Uhr) finden Sie unseren neuen Corona-Ticker an dieser Stelle. <<<

Update, 15. Oktober, 11.18 Uhr:

In Bayern gibt es ab Samstag kein Beherbergungsverbot mehr

München (dpa/lby) - Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, «wir belassen es dabei», sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Update, 15. Oktober, 10.45 Uhr:

Corona-Testcenter ab morgen am Volksfestplatz in Waldkraiburg

Morgen Samstag, 17. Oktober, besteht auch in Waldkraiburg für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Auf dem Volksfestplatz wird heute im Laufe des Tages ein Testzentrum eingerichtet.

Die Testungen finden morgen von 10 bis 14 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Coronavirus: So verschärft der Landkreis Mühldorf die Beschränkungen

Auch das Testcenter am Volksfestplatz in Mühldorf hat morgen von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Für Mühldorf ist jedoch wie bisher eine Anmeldung bis heute 15 Uhr unter der Tel: 08631/365511 notwendig.

Update, 15. Oktober, 09.05 Uhr:

Lehrerverband fordert Maskenpflicht im Unterricht bis zum Frühjahr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Lehrerverband fordert die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht bis ins kommende Frühjahr hinein. Verbands-Präsident Andreas Bartsch sagte der «Rheinischen Post» (Freitag): «Es gibt ein probates Mittel, um einen verlässlichen Schulunterricht in den kommenden sechs Monaten anzubieten: die Maske. Das Gros der Schüler - so unsere Rückmeldungen - hat auch überhaupt kein Problem damit, Mund-Nasen-Schutz im Unterricht zu tragen. Das ist gelernt.»

Coronavirus im Landkreis Rosenheim: Die Hintergründe für die jetzt kommende Allgemeinverfügung

Bartsch sagte der Zeitung, die Diskussion um die Aufrechterhaltung des Unterrichts während einer neuen Corona-Welle nehme kuriose Züge an: «Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste die Wärmflasche fordert. Tipps, dass sich die Schüler mit Pullover, Schal und Decke bei geöffneten Fenstern in den Unterricht setzen, gab es ja schon.»

Die allgemeine Maskenpflicht im Unterricht gab es in den ersten Wochen nach den Sommerferien. Seitdem wurde sie nur von einzelnen Kommunen aufgrund hoher Infektionswerte wieder eingeführt. An vielen Schulen wurden zudem Einzelregelungen dazu getroffen.

Update, 15. Oktober 2020, 17.50:

Eggstätt: 27 Pflegeheim-Bewohner positiv getestet

Im Landkreis gibt es einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim: Betroffen ist der Marinushof in Eggstätt. Dort wurden aktuell 27 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet, weisen jedoch alle asymtomatische Kranheitsverläufe auf. Eine lebensbedrohliche Situation oder auch nur einen schweren Verlauf gibt es bei keinem. Auch Mitarbeiter sind informiert, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Das übrige Infektionsgeschehen im Landkreis sind aktuell Einzelfälle im familiären/privaten Bereich. Glücklicherweise sei kein Superspreader dabei.

Da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rosenheim aktuell über 50 wird der Landkreis morgen (Freitag, 16. Oktober 2020) eine Allgemeinverfügung erlassen. Geplant sind: Sperrstunde und ein Alkoholverkaufsverbot – auch an Tankstellen – ab 22 Uhr. Die Beschränkung von privaten Feiern auf fünf Personen oder zwei Haushalte.

Lesen Sie auch: Coronavirus im Landkreis Rosenheim: Die Hintergründe für die jetzt kommende Allgemeinverfügung (Plus-Inhalt)

Und: Es kommt eine Besucherregelung für Pflegeeinrichtungen. Diese beinhaltet: Jeder Bewohner kann bis auf absehbare Zeit nur einen Besucher pro Tag empfangen. Gelten sollen diese verschärften Regeln für den Landkreis ab Samstag, 17. Oktober, 0 Uhr. Noch am Freitag sollen sie in eine „Allgemeinverfügung“ und damit in eine rechtsgültige Form gegossen werden.

Sie wird eine Sperrstunde sowie ein Alkoholverkaufsverbot enthalten. Private Feiern werden auf fünf Personen oder zwei Hausstände begrenzt. Zudem wird sie eine Besucherregelung für Pflegeeinrichtungen enthalten. Eine Allgemeinverfügung tritt immer am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft, das heißt, die neuen Beschränkungen gelten ab Samstag 0 Uhr. 
 

Update, 15. Oktober 2020, 16.09 Uhr

Inzidenz im Landkreis Traunstein bei 19,7

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 100 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 19,74. Seit der letzten Pressemitteilung am Mittwoch den 14.10.20 sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 18 Neuinfektionen eingegangen. Dem aktuellen medizinischen Ermittlungsstand zufolge handelt es sich dabei in drei Fällen um Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten. Bei den übrigen positiven Fällen handelt es sich nach dem aktuellen Ermittlungsstand um Infektionen innerhalb des privaten und familiären Umfelds, die keinem bestimmten Infektionscluster zuzuordnen sind. Es liegen somit insgesamt 1543 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 1355 Personen (eine Person mehr seit der Meldung vom 14.10.20). Derzeit werden zwei COVID-19-Patienten im Klinikum Traunstein auf der Normalstation behandelt.

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Update, 15. Oktober 2020, 15.31 Uhr

Berchtesgadener Land mit Inzidenz von 91,6

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern (14. Oktober 20202) 18 weitere bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Dabei handelt es sich bei einer Person um einen Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet, zwei Personen befanden sich bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 558 (Meldestand: 15.10.2020, 10:00 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land erhöht sich auf 91,6.

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Update 14.50 Uhr:

Neue Corona-Regeln treffen Rosenheim und Mühldorf

Welche Konsequenzen die hohe 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis Rosenheim haben muss – die Entscheidung darüber hat die bayerischen Staatsregierung den Verantwortlichen in der Region soeben abgenommen: Da sowohl die Stadt Rosenheim also auch der Landkreis den Grenzwert von 50 überschreiten, gilt ab sofort unter anderen eine erweiterte Maskenpflicht (an belebten öffentlichen Plätzen und auch für Grundschüler im Unterricht). Außerdem dürfen sich privat und auch im öffentlichen Raum nur noch Gruppen von bis zu fünf Personen treffen.

Wir haben hier für Sie zusammengefasst: Söder verschärft Corona-Regeln für Bayern: Region voll betroffen

Infektionen im Schlachthof und Sorge nach Party: Landkreis Mühldorf hat neue Corona-Regeln

Update 13.10 Uhr:

Die Corona-Lage spitzt sich in der Region Rosenheim weiter zu

Rosenheim – Die Corona-Lage spitzt sich in der Region Rosenheim weiter zu. Inzwischen hat nicht nur die Stadt (64,5), sondern auch der Landkreis Rosenheim (54) die Inzidenzzahl 50 und damit die Warnmarke geknackt. Somit zählt nun die gesamte Region als Risikogebiet. Mit weiteren Einschränkungen ist zu rechnen. Aktuell wird im Staatlichen Gesundheitsamt beraten und die Lage in Stadt und Landkreis beurteilt. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, dazu konnte sich Sprecher Michael Fischer nicht äußern. „Ich weiß nicht, wann ein Ergebnis der Beratungen vorliegen wird.“

Update 15. Oktober, 9,16 Uhr:

Erster Ort in Österreich wieder unter Quarantäne

Salzburg (dpa) - In Österreich wird der Ort Kuchl im Salzburger Land wegen der Corona-Neuinfektionen unter Quarantäne gestellt. Die Ein- und Ausreise aus der Gemeinde mit rund 6600 Einwohnern sei bis auf einige Ausnahmen ab Samstag bis zum 1. November nicht mehr erlaubt, sagte Salzburgs Landeschef Wilfried Haslauer am Donnerstag. «Die Situation läuft völlig aus dem Ruder», sagte der ÖVP-Politiker über die Lage im Ort. Insgesamt bezeichnete er die Entwicklung im Bundesland als dramatisch. Die Kapazitäten in den Kliniken drohten in weniger als zwei Wochen, an ihre Grenzen zu kommen. Dann wäre ein Lockdown wohl unvermeidlich.

In Österreich ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen binnen eines Tages auf den Rekordwert von 1552 Fällen gestiegen. Laut Innenministerium wurden allein in Wien 480 neue Fälle registriert. Im Vergleich zu Deutschland sind die Zahlen - unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl - in etwa doppelt so hoch.

Update 15. Oktober, 8.58 Uhr:

Neue Corona-Verschärfungen beschlossen - weitere könnten folgen

Berlin (dpa) - Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland stieg auf einen Rekordwert. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 6638 Neuinfektionen binnen eines Tages - rund 1500 mehr als am Vortag. Bislang waren Ende März mit knapp 6300 Neuinfizierten die meisten registriert worden. Allerdings sind die jetzigen Werte nicht mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Mit härteren Corona-Auflagen hoffen Bund und Länder den rasanten Anstieg der Infektionszahlen insbesondere in deutschen Risikoregionen einzudämmen.

Diese sollen bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen greifen statt bisher bei 50. Davon betroffen sind also Stadt und Landkreis Rosenheim (7 Tage Inzidenz am 15. Oktober: 64,5 bzw. 54,0) und der Landkreis Mühldorf (7 Tage Inzidenz am 15. Oktober: 73,4).

Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard

Konkret vereinbarten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten dies:

MASKENPFLICHT: Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

PRIVATE FEIERN: In Regionen mit einem Wert über 35 Neuinfektionen soll es eine Begrenzung von 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum geben. Ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen sollen private Feiern auf maximal zehn Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf höchstens zehn Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt werden.

KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN: Übersteigen die Neuinfektionen den 50er Wert dürfen sich künftig nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, wird dies auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert.

SPERRSTUNDE: Ebenfalls bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen soll eine Sperrstunde um 23.00 Uhr für die Gastronomie verhängt werden. Bars und Clubs sollen geschlossen werden.

VERANSTALTUNGEN: Wird der 50er Wert überschritten, wird die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

BEHERBERGUNGSVERBOTE: Die Beherbergungsverbote für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten waren vor den Beratungen am umstrittensten. Bund und Länder fanden auch im Kanzleramt keine Einigung und vertagten das Thema erst einmal bis zum 8. November. Bis dahin soll diese Maßnahme auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Update 14. Oktober, 16.45 Uhr:

39 Mitarbeiter des Putenschlachthofs positiv auf Corona getestet

Der Landkreis Mühldorf hat den Wert von 50 Corona-Neuansteckungen auf 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen (sog. 7-Tage-Inzidenz) überschritten. Das sagte Landrat Maximilian Heimerl auf Anfrage. Grund ist ein massiver Ausbruch im Putenschlachthof Ampfing, wo 39 Mitarbeiter positiv getestet worden seien.

Welche Maßnahmen der Landkreis jetzt zum Schutz der Menschen ergreifen will, steht aktuell noch nicht fest. Heimerl kündigte an, am morgigen Donnerstag, 15. Oktober, über Maßnahmen zu informieren. Derzeit berät eine Gruppe im Landratsamt über die Konsequenzen.

Weitere Informationen zum Corona-Ausbruch in Ampfing finden Sie hier.

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Update 14. Oktober, 15.17 Uhr:

Österreich und Schweiz mit Corona-Rekord-Zahlen

Wien (dpa) - In Österreich und der Schweiz ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus erneut auf Rekordwerte gestiegen. Binnen Tagesfrist wurden nach Angaben des Wiener Gesundheits- und Innenministeriums vom Mittwoch 1346 neue Fälle gezählt. In der Schweiz und Liechtenstein waren es 2823, etwa doppelt so viele wie am Vortag, wie das Bundesamt für Gesundheit berichtete.
In Österreich ist der Wert unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner etwa doppelt so hoch wie in Deutschland, in der Schweiz sogar fünf Mal so hoch. In der Schweiz waren es auf dem Höhepunkt der Pandemie am 23. März knapp 1500 Fälle gewesen.
Die meisten neuen Fälle verzeichneten Wien (402), Oberösterreich (234), Tirol (184), Niederösterreich (139) und Salzburg (134). Auch die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten auf Intensiv- wie Normalstationen in Österreichs Kliniken stieg zuletzt an.

Update 14. Oktober, 15.07 Uhr:

14 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 13. Oktober  14 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 14. Oktober 2020, 08:00 Uhr).

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Zuletzt hatte es einen derartigen Anstieg im April dieses Jahres gegeben.

Corona: Fallzahlen in der Region, Bayern und Deutschland steigen wieder an

Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt zum heutigen Stichdatum-/zeitpunkt bei 32,8. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 43 aktive Fälle, davon wird keine Person stationär behandelt.

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Update 13. Oktober, 18.28 Uhr:

Freistaat finanziert Zusatz-Schulbusse bis zu den Weihnachtsferien

München (dpa/lby) - Zum Schutz vor Corona-Ansteckungen finanziert die Staatsregierung bis zum Beginn der Weihnachtsferien zusätzliche Schulbusse. Zur 100-prozentigen Abdeckung der Kosten für die Schulträger stünden 15 Millionen Euro zur Verfügung, teilte das zuständige Bau- und Verkehrsministerium am Dienstag in München mit.

«Mit den Verstärkerbussen können Kommunen das Platzangebot im Schülerverkehr erhöhen und wir unsere Schülerinnen und Schüler vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen», sagte Ministerin Kerstin Schreyer (CSU). Das sei vor allem in der kalten Jahreszeit sinnvoll, in der weniger Leute mit dem Rad führen und die Fahrgastzahlen im ÖPNV anstiegen.

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Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Klasse - jetzt verschärft auch der Landkreis Rosenheim

Seit September greift der Freistaat den eigentlich für die Finanzierung der Schulbusse zuständigen Kommunen unter die Arme, um auf dem Schulweg Ansteckungsrisiken zu reduzieren. Rund 350 sogenannte Verstärkerbusse sind seither im Einsatz.

Auflagen wegen hoher Corona-Zahlen im Landkreis Berchtesgadener Land

Bad Reichenhall (dpa/lby) - Wegen vieler neuer Coronavirus-Fälle müssen die Schüler ab Klasse 5 von Mittwoch an im Landkreis Berchtesgadener Land wieder eine Maske im Unterricht tragen. Zudem müsse ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet sein, teilte das Landratsamt am Dienstag in Bad Reichenhall mit. «Ist dies nicht möglich, sind Klassen zu teilen und im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht zu beschulen.» Für den Landkreis meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag (Stand: 08.00 Uhr) 65,14 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Das liegt über dem bundesweiten Warnwert von 50.

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Der Behörde zufolge dürfen zu Feiern maximal 25 Menschen kommen, wenn sie in geschlossenen Räumen stattfinden. Besuche in Pflegeeinrichtungen sind auf eine Person täglich beschränkt.

In Kindertagesstätten müssen feste Gruppen gebildet werden. Für Lokale gilt nun eine Sperrzeit von 23.00 bis 6.00 Uhr, in der keine Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort abgegeben werden dürfen.

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Update 13. Oktober, 13.36 Uhr:

Landkreis Rosenheim: Wieder Maskenpflicht im Unterricht

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim:

Die Tendenz von zunehmenden Infektionen hat ab morgen Auswirkungen auf den Unterricht an weiterführenden Schulen im Landkreis Rosenheim. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe sind am Sitzplatz im Klassenzimmer zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.

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In einem Brief informierte der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl alle Schulleiterinnen und Schulleiter. Er teilte darin mit, dass vom 14. Oktober bis einschließlich 23. Oktober Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans gilt. Zur Begründung schrieb Dr. Hierl, dass seit etwa einer Woche eine Tendenz von zunehmenden Infektionen festzustellen sei, von der nun auch der Landkreis Rosenheim betroffen sei. Eine richtungsweisende Abnahme der Infektionszahlen sei kurzfristig nicht in Sicht.

In den Grundschulen besteht die Pflicht zum Tragen von Masken nicht. Die Vorkurse Deutsch für Kindergartenkinder mit geringen Deutschkenntnissen entfallen ebenfalls im Zeitraum vom 14. bis 23. Oktober.

Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Rosenheim liegt seit dem 10. Oktober über dem Signalwert von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

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Update 13. Oktober, 09.30 Uhr:

Unions-Politiker schlagen im Corona-Kampf längere Winterferien vor

Berlin (dpa) - Unions-Politiker haben als Schutzmaßnahme gegen Corona-Infektionen in der kalten Jahreszeit eine Verlängerung der Winterferien vorgeschlagen. «Wir sollten darüber nachdenken, die Winterferien um zwei bis drei Wochen zu verlängern und im Sommer entsprechend zu kürzen», sagte der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß der «Bild» (Dienstag). Ziel müsse sein, bestmöglich durch die Pandemie zu kommen. Sein Fraktionskollege Stephan Pilsinger (CSU) regte sogar bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien mit entsprechender Kürzung der Oster- und Sommerferien an.

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Update 12. Oktober, 20 Uhr:

Kabinett berät über Corona-Lage

In Bayern schießt wie anderswo in Deutschland die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus nach oben. Immer mehr Städt und Landkreise reißen Warnwerte. Auch Stadt und Landkreis Rosenheim zählen dazu. Wie ist mit der neuen Lage umzugehen? Darüber berät die Staatsregierung am morgigen Dienstag (13. Oktober). Über die Ergebnisse der Kabinettssitzung, an der auch Experten aus der Wissenschaft teilnehmen, informiert Ministerpräsident Markus Söder ab 12 Uhr. Wir streamen die Pressekonferenz live.

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Update 12. Oktober, 15.38 Uhr

Landkreis Rosenheim reißt Corona-Warnwert

Der Landkreis Rosenheim reißt erstmals seit langer Zeit den Signalwert von mehr als 35 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus binnen 7 Tagen. Und das Landratsamt reagiert umgehend. Ab dem 13. Oktober gelten neue Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Betroffen sind vor allem private Feiern, wo nur noch eine begrenzte Zahl von Teilnehmern dabei sein dürfen.

Lesen Sie hier, welche Beschränkungen genau das Landratsamt Rosenheim beschlossen hat.

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Update 12. Oktober, 14.14 Uhr

Schwere Fehler bei Corona-Management in Ischgl

Innsbruck (dpa/ki) - Beim umstrittenen Corona-Management im österreichischen Ischgl sind nach Darstellung einer Expertenkommission schwere Fehler passiert. So sei der Betrieb der Skibusse und der Seilbahnen einen Tag später als erforderlich eingestellt worden, sagte der Kommissionsvorsitzende Ronald Rohrer am Montag in Innsbruck.

Die Verkündung der Quarantäne über das Paznauntal durch Bundeskanzler Sebastian Kurz am 13. März hätte aus Sicht der Experten besser vorbereitet werden müssen. Es habe panikartige Reaktionen bei den vielen ausländischen Gästen gegeben, die in Windeseile versucht hätten, die Region zu verlassen. Es habe an der sofortigen Information an die Touristen gefehlt, dass sie über das Wochenende «gestaffelt und kontrolliert» abreisen sollten. Außerdem habe es keinen Evakuierungsplan gegeben, kritisierte Rohrer.

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Für einen oft kolportierten Einfluss der Tourismus- und Seilbahnwirtschaft auf die Entscheidungen der Behörden gebe es keine Anhaltspunkte. Als positiv und angemessen wertete die Kommission, die anfängliche Reaktion der Behörden nach Bekanntwerden der ersten Fälle mit Bezug zu Ischgl um den 3. März.

Die Kommission hatte für den Bericht insgesamt 53 Menschen befragt, darunter Betroffene, Vertreter der Seilbahn- und der Tourismuswirtschaft sowie Verantwortliche auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Der 1600-Einwohner-Ort in Tirol gilt nicht zuletzt wegen der dortigen Feiern beim Après-Ski als einer der Hotspots bei der Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas. Auch viele deutsche Gäste steckten sich hier an. Einer Untersuchung zufolge hatte sich in der ersten Jahreshälfte 2020 fast die Hälfte der Einwohner Ischgls mit dem Coronavirus infiziert.

Bei einem Verbraucherschutzverein, der die Interessen der Geschädigten vertreten will, haben sich inzwischen mehr als 6000 Tirol-Urlauber aus 45 Staaten gemeldet. Tausende Corona-Infektionen in Europa sollen auf Menschen, die in Tirol Urlaub gemacht haben, zurückzuführen sein. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt gegen vier Verdächtige wegen vorsätzlicher oder fahrlässiger Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten.

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Update, 12. Oktober 2020, 11.04 Uhr

Massive Kritik an Beherbergungsverbot

Berlin - Die Kritik am Beherbergungsverbot wird immer lauter. Zahlreiche Politiker fordern eine Rücknahme der erst in der vergangenen Woche beschlossenen Regelung. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigten an, darüber auch am Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz zu reden.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, forderte eine Rücknahme. Die Regelung sei «nicht durchdacht, da wird man noch mal rangehen müssen», sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

Die meisten Bundesländer hatten am Mittwoch beschlossen, dass Bürger aus Orten mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen bei Reisen innerhalb von Deutschland nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erwartet noch in dieser Woche Klagen gegen das Beherbergungsverbot. «Ich gehe davon aus, dass hier in den nächsten Tagen Gerichtsverfahren anhängig gemacht werden», sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges am Sonntagabend im «Bild»-Gesprächsformat «Die richtigen Fragen». Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) verteidigte das Beherbergungsverbot dagegen in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin» als «echte Notfallmaßnahme».

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Update, 12. Oktober 2020, 8.00 Uhr

Expertenkommission berichtet über Corona-Krisenmanagement in Ischgl

Innsbruck - Sieben Monate nach dem umstrittenen Corona-Krisenmanagement im österreichischen Ischgl wird am Montag (13.00 Uhr) mit Spannung der Bericht einer unabhängigen Expertenkommission zu möglichen Fehlern erwartet. Die Kommission hat für den Bericht insgesamt 53 Menschen befragt, darunter Betroffene, Vertreter der Seilbahn- und der Tourismuswirtschaft sowie Verantwortliche auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Der 1600-Einwohner-Ort in Tirol gilt nicht zuletzt wegen der dortigen Feiern beim Après-Ski als einer der Hotspots bei der Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas. Auch viele deutsche Gäste steckten sich hier an.

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Aus Sicht der Kritiker erfolgten die Maßnahmen wie die Schließung von Bars, des Skigebiets und schließlich die Quarantäne über das gesamte Paznauntal am 13. März zu spät. Jüngste Recherchen von ORF und dem Nachrichtenmagazin «Profil» wiesen auf Indizien hin, dass Verantwortliche früher als bisher bekannt von der Gefahr wussten. Das Land Tirol hat diese Behauptungen stets vehement zurückgewiesen. Der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz betonte in einem Interview mit der Zeitung «Kurier» (Samstag), dass die Gemeinde «alles nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt» habe, was die Behörden vorgegeben hätten. (dpa)

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Update, 12. Oktober 2020, 7.57 Uhr

Über 7000 Straftaten mit Corona-Bezug in NRW

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind mehr als 7000 Straftaten mit Bezug zur Corona-Pandemie registriert worden. Darunter seien über 1000 mutmaßliche Fälle von Subventionsbetrug mit Hilfe von Fake-Seiten, sagte der neue Chef des Landeskriminalamts, Ingo Wünsch, der Deutschen Presse-Agentur. Mit den Seiten waren im Internet Daten von Unternehmen abgezweigt worden, um die Coronahilfe umzuleiten.

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Zudem sei der Enkeltrick in neuen Coronavirus-Varianten für den Betrug an älteren Menschen weiterentwickelt worden. «Das ist absolut perfide und unerträglich, wie es da einige auf ältere Menschen abgesehen haben», sagte Wünsch. Bei Anrufen von Verwandten, die angeblich in Not seien, gelte die Grundregel: Immer erst Rücksprache mit den Verwandten selber halten - «egal welcher Druck da aufgebaut wird».

Es gebe aber auch Bereiche, in denen die Pandemie zu einem deutlichen Rückgang der Straftaten geführt habe, etwa bei Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen. (dpa)

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Update, 11.10.20, 20.52 Uhr

Mninisterpräsident Söder zu Corona-Lage: „Wir haben fünf vor zwölf.“

München (dpa/lby) - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist angesichts der steigenden Zahlen von Coronainfektionen in Sorge. «Wir haben fünf vor zwölf. Man darf sich die Lage nicht länger schönreden», sagte der CSU-Chef der «Bild am Sonntag. Nötig seien rasche Maßnahmen für alle: «Frühere Sperrstunden und keine größeren Partys und Feiern für eine gewisse Zeit.»

Steigende Fallzahlen in Memmingen, Rosenheim, Fürstenfeldbruck und Regen

Bayern ist da keine Ausnahme. Vier Corona-Brennpunkte gab es am Wochenende im Freistaat. Die Städte Memmingen und Rosenheim sowie die Landkreise Fürstenfeldbruck und Regen lagen laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Sonntag (Stand: 00.00 Uhr) über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Stadt München lag nur knapp darunter.

In Rosenheim meldete das RKI 70,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag dieser Wert bei 64,3, in der kreisfreien Stadt Memmingen bei 56,7, im Landkreis Regen bei 60,7. Die Stadt München lag bei 48,6. Der Landkreis München hatte mit einem Wert von 35,7 zudem eine wichtige Signalschwelle überschritten. Soll sich daran bis Mittwoch nichts ändern, will das Landratsamt schärfere Maßnahmen anordnen.

Rosenheim erlässt weitere Corona-Einschränkungen

In Rosenheim dürfen sich seit Samstag im öffentlichen Raum wie auf Privatgrund nur noch höchstens fünf Personen als Gruppe aufhalten. An Feiern in privaten Räumen dürfen maximal 25 Menschen teilnehmen, das gilt auch für öffentliche Veranstaltungen. Verstöße können eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen.

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Söder machte sich für bundesweit schärfere Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln stark. In mehreren Interviews forderte der CSU-Chef für Verstöße gegen die Maskenpflicht bundeseinheitliche Bußgelder von 250 Euro. In Bayern gilt dieser Regelsatz bereits. «Leider sind wir auf dem Weg zu exponentiellem Wachstum, gerade in den Großstädten ist die Herausforderung sehr, sehr groß», hatte er am Samstag bei der virtuellen Landesversammlung der Frauen-Union gesagt. Man müsse jetzt klug und umsichtig bleiben, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. «Wenn wir aber nichts tun und aufpassen, läuft es unweigerlich in diese Richtung», sagte Söder.

30 Partygäste ohne Abstand und Mundschutz

Das mit Abstand und Rücksicht bei Partys klappte am Wochenende aber nicht überall. In München hatte ein Anrufer der Polizei von einer illegalen Party auf dem Schlachthof-Gelände mit rund 150 Gästen berichtet. Als die Beamte am frühen Sonntagmorgen anrückten, trafen sie dort etwa 30 Leute, die in einem leerstehenden Haus feierten - ohne Abstand und Mundschutz. Sie seien wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt worden, heißt es im Polizeibericht.

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In Schliersee beendete die Polizei in der Nacht zum Sonntag den Geburtstag eines 30-Jährigen. Der Mann habe mit rund 50 Gästen in einer Lagerhalle gefeiert, ohne das erforderliche Hygienekonzept. Die Gäste hätten auch nicht wie vorgeschrieben Mund-Nase-Bedeckungen getragen. Der Gastgeber werde nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Ältere Meldungen zum Thema Coronavirus finden Sie in unserem Corona-Ticker vom 6. bis 10. Oktober.

Auch die Wirtin und mehrere Gäste einer Bar im schwäbischen Neusäß müssen laut Polizei mit Anzeigen rechnen. Nachbarn hätten sich in der Nacht zum Samstag über laute Musik und Gegröle von Gästen beschwert, berichtete die Polizei. Im Schankraum hätten nur wenige Leute einen Mund-Nasenschutz getragen, trotz Aufforderung hätten sich einige geweigert, eine Maske aufzusetzen.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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