Erinnert ihr euch noch an den Gewitterregen, dem wir Enten neulich gerade noch entflattern konnten?

Erinnert ihr euch noch an den Gewitterregen, dem wir Enten neulich gerade noch entflattern konnten?

Agnes, Klara und ich schlüpften unter eine Parkbank. Wir drei mögen es nicht so gern, wenn die schweren Tropfen auf unser Gefieder prasseln. Das geht den Regenwürmern im Boden wohl ähnlich: Wahrscheinlich sind es die Vibrationen der herniederprasselnden Tropfen, die sie aus dem Boden treiben. Sonst gefällt es ihnen im Boden nämlich viel besser. Dort sind sie vor Vögeln geschützt und vor der Sonne. Im Boden fressen sie verrottende Pflanzenstücke – und sind dadurch so etwas wie die Biomüllabfuhr des Bodens. Heute freuen sich viele Gärtner dagegen sehr über diese fleißigen Tiere. Die Würmer graben nämlich überall lange, dünne Tunnel in den Boden – und lockern diesen dadurch auf. Luft und Wasser kommen dann viel besser und tiefer in die Erde. So kann sich der Boden bei Regen gut vollsaugen und bleibt länger feucht. Dann haben auch die Pflanzen länger Wasser. Viele Tiere haben Regenwürmer zum Fressen fern. Dazu gehören viele Vögeln, wie zum Beispiel Amseln oder Stare. Die freuen sich sehr über so einen feinen Wurmhappen. Unsere gefiederten Verwandten wollen schließlich auch satt werden. Eure Paula

Kommentare