Zum Glück habe ich mein Entennest extra groß gebaut.

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Zum Glück habe ich mein Entennest extra groß gebaut.

So konnte meine Freundin Klara problemlos mit mir darin übernachten. Es ist immer besonders, wenn wir bis tief in die Nacht schnattern, ehe wir einschlafen. Weil die Nacht so kurz war, war ich am nächsten Morgen aber sehr verschlafen. Falls ihr euch fragt, warum ich nicht länger geschlafen habe: Das hätte ich gern. Doch lautes Gezwitscher hat mich aus dem Schlaf gerissen. „Was ist das für ein Lärm?“, quakte ich leise, um Klara nicht zu wecken, die weiterschlummerte. „Es ist noch nicht mal richtig hell.“ Den Vögeln war das egal: Sie machten mit ihrem Frühkonzert einfach weiter. Ich presste mir die Flügel auf die Ohröffnungen, aber es half nichts. Als ich vom Morgenbad zurück war, wartete Waldkauz Ulrich am Nest. Klara war gerade aufgewacht. „Ich habe gar nichts gehört“, quakte sie, als ich von dem Gezwitscher schnatterte. Ulrich verriet uns, dass vor allem die Vogelherren singen. „Das ist mein Revier, mach die Flatter!“, zwitschern sie anderen damit. Oder sie singen, um Vogeldamen zu umgarnen. Besonders weit reicht das Gezwitscher am frühen Morgen: Da gibt es meist wenig Wind und es ist noch leise. Und: Später müssen die Vögel ja auch noch nach Futter suchen. Eure Paula

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