Neulich ist mir der Schreck tief in meine Röhrenk...

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Neulich ist mir der Schreck tief in meine Röhrenknochen gefahren – und das kam so: Ich watschelte gerade mit meiner Entenfreundin Agnes an den See, als wir an zwei älteren Damen vorbeikamen.

Neulich ist mir der Schreck tief in meine Röhrenknochen gefahren – und das kam so: Ich watschelte gerade mit meiner Entenfreundin Agnes an den See, als wir an zwei älteren Damen vorbeikamen.Die beiden unterhielten sich über das Mittagessen, das sie zubereiten wollten. Bei der einen sollte es Schweinsbraten und Knödel geben – und dazu „einen wunderbaren Vogerlsalat“ als Beilage. Ich bin zusammengezuckt, als ich das hörte. Denn dabei schaute sie zu mir hinüber. „Bloß weg hier!“, schnatterte ich Agnes zu und flatterte los. Meine Freundin flog mir hinterher. „Wovor sind wir eigentlich geflüchtet?“, quakte sie, als wir auf der anderen Seeseite gelandet waren. „Hast du nicht gehört, dass die Vogerlsalat aus uns machen wollten?“, fragte ich. „Dann sind wir wohl umsonst geflüchtet“, quakte Agnes. „Damit meinten die beiden doch nur einen harmlosen Feldsalat. Manche Zweibeiner in Bayern und Österreich nennen den eben auch Vogerlsalat.“ Vielleicht wegen der kleinen grünen Blätter. „Immerhin sind wir jetzt richtig wach“, quakte ich. „Und ich habe einen Bärenhunger.“ Agnes lachte. „Lass das bloß nicht Waschbär Waldemar hören“, schnatterte sie. „Sonst denkt er am Ende auch noch, du willst ihn verschlingen.“ Eure Paula

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